Donnerstag, 16. Juli 2009

Gisenyi, 05.07.2009

Ausspannen...
Wow, das war wie Urlaub pur, wenn nur der Weg nicht so weit waere und der Kivusee nicht so gefaehrlich waere mit seinem Methangas, drum waren wir vorsichtshalber im Pool baden. Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir in Gisenyi waren! Neidisch?

Haustiere, 13.07.2009



Es kehrt Leben ein...



Neben den gelegentlich laestigen einkehrenden Tausendfuesslern (letztens sass einer dekadent am Badewannenrand, ich sass gerade drin- das war eindeutig zuviel am fruehen morgen!) oder dem wunderschoenen Blattschmetterling (wird wohl anders heissen) an unserem Moskitoschutz zieht demnaechst August, ein kleiner suesser grauer Kater ein, wobei seine zwei schwarzen Geschwister sich offensichtlich wohler bei uns fuehlen. Blaubeere, die Mutter, ist eine perfekte Diebin von unserem Fleisch, sie erkennt sofort die Chance einer offenen Tuer. Heute haben wir bereits Zuwachs von Anna (vermutlich) bekommen, ein Geschenk von den Nonnen eines Behindertenheimes. Interessant nur am Rande, wie maennliche und weibliche Kanninchen dort erkannt werden: eine unserer Nonnen nahm nun mein auserwaehltes Kaninchen, drehte es nicht sonderlich liebevoll auf den Ruecken und blies unaufhoerlich das vermeintliche Geschlechtsteil an, leider handelte es sich wohl eindeutig dank guter Blastechnik und dementsprechender Versteifung des Geschlechtsteils um ein maennliches Tier. Das zweite auserwaehlte Kaninchen ist mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Weibchen (Anmerkung meinerseits: oder ein Blas-resistentes Maennchen). Auf alle Faelle hatten die Nonnen wohl ziemlichen Spass bei dieser Aktion, da sie unaufhoerlich kiecherten, es war ziemlich komisch, und ich habe mich bemueht, ernst zu bleiben. Jedenfalls kratzt Anna jetzt hier zu Hause kraeftig an ihrem Karton. Ausserdem war die Nachbarskatzenmutter heute etwas verwirrt, offensichtlich war sie nicht mehr sicher, ob dieses langohrige Tier nun ihr Junges ist oder nicht. Es dauerte etwas, bis sie die Belagerung unserer Tuer aufgegeben hat. Nun muss erstmal eine Behausung her fuer Anna, draussen. Gern haette ich auch noch Huehner, auch draussen.

Einweihungsparty, 30.05.2009


Mittwoch, 10. Juni 2009

Invasion der Stoerche


Es klappert von allen Seiten, erst einer, dann 2, mittlerweile sehe ich mindestens 20 Stoerche um uns herum auf den Baeumen, einfach klasse, aber recht laut sind
sie schon wenn sie erstmal losklappern...

Gartenansichten, 10.06.2009




Naomis Pool, 10.06.2009


Mittwoch, 3. Juni 2009

Introduction-Zeremonie, 10.05.2009



Introduction-Zeremonie...
Traditionell verheiratet wird man mit der sogenannten Introduction-Zeremonie. Wir wurden von unserer Freundin Chantal, die wir bereits aus Ghana kennen, eingeladen. Chantals Mann ist UN-General in Liberia, verheiratet wurde seine sehr junge Tante. Ich war schlichtweg underdressed fuer dieses Event, muss mir noch festliche Kleidung zulegen. Seitlich nicht weit von mir sass der Mann von Rose Kabuye, Protokollchefin des Praesidenten, die im November in Deutschland verhaftet und nach Frankreich ausgeliefert wurde und mittlerweile wohl fuer unschuldig erklaert wurde. Also waren wir mal eben in der gehobenen Gesellschaft gelandet, ich in meinem gruenen Safarirock. Sei es drum.
Die Zeremonie laeuft im Groben so ab, dass die Familien und ihre Gefolge sich gegenuebersitzen und witzig verhandeln, warum man nun hier zusammensitzt. Es gibt pro Familie einen Sprecher, man verhandelt quasi, ob der Braeutigam die Braut verdient hat, ihrer Wert ist. Traditionell wurde mit Kuehen bezahlt, dass wird durch die traditionellen Taenzer noch angedeutet. Jedenfalls sitzt man Stunden, lacht, trinkt und zum guten Schluss nach dem Braut und Braeutigam die Ringe getauscht haben gibt es Essen. Dann noch das Getraenk fuer unterwegs, und Familie des Braeutigams und weitere Gaeste machen sich wieder auf den Weg.
Kleidung, TaenzerInnen und Trommler in ihren traditionellen wunderschoenen Gewaendern waren schon beeindruckend, vom naechsten Ersparten werde ich mir ein solches Kleid naehen lassen.

Strassenverkauf...

Markt...
Seitdem der Staat eingefuehrt hat, dass Kooperativen gegruendet werden sollen, ist der individuelle Verkauf von Obst und Gemuese Einzelpersonen untersagt. Dafuer findet man hier und da Kooperativen, die gemeinsam ihre Produkte anbieten. Vielfach sind dafuer ueberdachte Marktstaende gebaut worden. Aber hier und da gibt es dann
doch noch vereinzelte Anbieter auf den Strassen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Bambino-Erlebnis Park, 03.05.2009



Bambino-Erlebnis Park...

Da man ja alles mal ausprobieren muss schauten wir noch im sogenannten Bambino-Erlebnis Park hinein, hatte ich bereits bei Google Earth entdeckt und war doch verwundert, Karussels in Rwanda zu sehen. Nun gut, die Karussels waren fuer hiesige Verhaeltnisse nicht billig, aber fuer zwei, drei Fahrten erschwinglich. Das drumherum ist sehr schoen angelegt, und das Schwimmbad war das Beste, das wir bislang entdeckt haben, da insbesondere das Becken fuer die Kids mal etwas groesser war. Hier stimmte alles, Blick auf die Berge, gutes und guenstiges Essen, nette Background-Musik, gepflegtes Ambiente, Spass fuer Kids. Und das nicht weit von Kigali, ein Platz, den wir sicher oefter aufsuchen werden...
auch wenn ich ein Angebot fuer Kids doch ziemlich furchtbar fand, wie auf dem letzten Bild zu sehen beim vergroessern, hier konnte man auf Zielscheiben, Saurier, Echsen oder auch Babyborn puppen (maennliche) schiessen...

Akagera Nationalpark, 02.05.2009





Akagera-Park...
Unser Besuch im Akagera Nationalpark war phantastisch. Der Park ist zwar nicht mit Tieren so dicht besiedelt wie Nationalparks in Kenia, aber landschaftlich beeindruckend. Der weite Blick ueber die Seen bis nach Tanzania- klasse. Auch zelten ist moeglich, wobei mir der eine Zeltplatz mit Blick auf den See und auf ein kleines Krokodil nicht sonderlich zusagte, aber ein anderer auf einem Berg war traumhaft. Um eventuelle Tierbesuche zu vermeiden muss man die ganze Nacht ein Feuer brennen lassen. Bei den Giraffen durften wir aussteigen, um bessere Fotos machen zu koennen. Nun gut, da kommt man mit der einfachen Digitalkamera nicht weit, aber es ist ein beeindruckendes Gefuehl. Engumschlungene Zebras, Antilopen und Wasserboecke waren dann noch zu sehen und zahlreiche Voegel und Schmetterlinge. Fuer die Elefanten sind wir zu spaet aufgestanden, die meisten Tiere sieht man frueh morgens. Aber diverse Flusspferdohren wackelten uns aus den Seen entgegen. Und diverse Affen waren auch zu sehen. Tja, und zu guterletzt bin ich mit dem Auto im Wasser steckengeblieben, ging trotz 4WD weder vor noch zurueck. Unser Guide im Auto rief diverse Fischer, die dieses Monsterauto dann aus dem Matsch hieften... noch mal gutgegangen!
Und nach all den Freuden und Strapazen haben wir uns noch eine lecker italienisch schmeckende Pizza in der Akagera Lodge gegoennt und eine Abkuehlung fuer die Kids im Swimming Pool. Von der Lodge hat man einen weiten Blick ueber den Park (die Uebernachtung in der Lodge wuerde unser Budget allerdings mehr als sprengen- 150 $). Mit Bestellungen muss man allerdings sehr geduldig sein und mit seinen Getraenkewuenschen sehr flexibel...
Auf der Rueckfahrt hat sich dann ausserhalb des Parks nochmal eine kleine Giraffengruppe zum Abschied gezeigt.